Bei der Deutschen Jugendmeisterschaft des Jazz and Modern Dance verfehlte die Formation des TSV Kastell Dinslaken nur knapp das Finale.
Hoffnungsvoll reiste „Esperanza“ – Bronzemedaillen-Gewinner der Deutschen Meisterschaft 2010 – am Samstag ins hessische Lampertheim, wo die Meisterschaft der deutschen JMD-Jugend in diesem Jahr ausgetragen wurde. Qualifiziert hatte sich die Gruppe dafür fünf Wochen zuvor bei der Norddeutschen Jugendmeisterschaft, wo sie trotz brandneuer Choreografie bereits Dritter wurde. Somit rechnete sich die von Trainerin Ljalja Horn-Ivanisenko und Bundesliga-Tänzerin Karina Proba betreute Mannschaft sich Chancen aus, im vorderen Feld mitmischen zu können.
In der Vorrunde trug „Esperanza“ die Choreografie „Our work is never over“ sicher und synchron vor, Tänzerinnen und Trainerinnen waren zufrieden, die Wertungsrichter sahen die Mannschaft sicher in der Zwischenrunde der besten acht Teams.
Im zweiten Durchgang schlichen sich zwar einzelne Konzentrationsfehler ein, jedoch beeinträchtigten diese den guten Gesamteindruck kaum. Trotzdem entschied das Wertungsgericht, die Mannschaft nicht in das Finale der besten fünf Formationen einziehen zu lassen.
Wie knapp diese Entscheidung war, wurde bei der Siegerehrung deutlich: „Esperanza“ erreichte den geteilten 6. Rang unter Deutschlands besten Jugendformationen und schloss mit dieser guten Platzierung sowie der dritten DM-Teilnahme in Folge ihre letzte Saison in der Jugendklasse hervorragend ab. Im nächsten Jahr wird „Esperanza“ als eines der jüngsten Teams in der Verbandsliga der Hauptklasse starten – man darf gespannt sein, ob die Formation dort ähnliche Erfolge feiern kann, wie dies in den vergangenen drei Jahren in der höchsten deutschen Jugendklasse der Fall war.
Den Meistertitel verteidigte „l’équipe“ aus Saarlouis erfolgreich und qualifizierte sich damit gemeinsam mit dem Vizemeister „Flic Flac“ aus Wuppertal für die im Dezember stattfindende Weltmeisterschaft in Polen.